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Bausteine
für die
Zukunft
Landestagung 2018
14.6.2018, Münster

Bausteine für die Zukunft
Landestagung 2018

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Bausteine für die Zukunft – Landestagung 2018

Liebe Kolleginnen,

unser Berufsstand formiert sich neu, vieles ist im Umbruch. Wir bewegen uns in einem Spannungsfeld zwischen Tradition und Vision. Dafür möchten wir Ihnen gerne „Bausteine für die Zukunft“ geben. Mit zahlreichen Vorträgen und Workshops finden Sie an einem Tag und unter einem Dach alles das, was wir Ihnen sonst an einzelnen Fachtagen anbieten. Neben der Auseinandersetzung mit klassischen Themen aus der praktischen Hebammenarbeit möchten wir Sie einladen, gemeinsam mit Ihren Kolleginnen Visionen zu entwickeln und den Blick in eine gar nicht mehr so ferne Zukunft zu wagen, wenn es um künftige Familienmodelle geht, um die Weiterentwicklung unseres Berufsbildes oder um neue Formen der Kommunikation.

Ihnen und uns allen wünschen wir eine spannende Tagung mit vielen anregenden Gesprächen, nützlichen Informationen, Anstößen zum Neudenken von Hebammenarbeit und ausreichend Gelegenheit, sich mit Freundinnen und Kolleginnen auszutauschen.

Wir freuen uns auf Sie!

Herzliche Grüße,

Ihre Landesvorsitzenden

Barbara Blomeier und Daniela Erdmann

PS:  Im Interesse einer besseren Lesbarkeit wird nicht ausdrücklich in geschlechtsspezifische Personenbezeichnungen differenziert. Die gewählte weibliche Form schließt eine adäquate männliche Form gleichberechtigt ein.

Laden Sie sich hier den Flyer mit allen Informationen herunter.

 

Programm

Nach dem Baukastenprinzip haben Sie auf der Landestagung 2018 erstmalig die Wahl zwischen verschiedenen Vorträgen und insgesamt 18 Workshops. Sie entscheiden selbst, welche „Bausteine für die Zukunft“ Sie am meisten interessieren! Los geht es im CONGRESSSAAL – gemeinsam starten wir in den Tag und gehen der Frage nach, wie sich Stellenwert und Wahrnehmung von Geburt im Lauf der Zeit verändert haben, hier und in anderen Kulturen.

Es schließen sich drei Module mit parallel stattfindenden Vorträgen im Congresssaal und Workshops an. Die Vorträge sind Themenschwerpunkten zugeordnet.

Im ERSTEN MODUL geht es um unseren Berufsstand – wir richten den Blick auf Gegenwart und Zukunft.

Im ZWEITEN MODUL werden gesellschaftliche Entwicklungen beleuchtet, die maßgeblich für die sich verändernden Erwartungen an uns verantwortlich sind.

Im DRITTEN MODUL wird es ganz konkret: Hier stellen wir innovative Konzepte vor.

Hochaktuelle und zukunftsweisende Themen zu den Schwerpunkten Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett stehen bei den 18 Workshops zur Wahl. Insgesamt 6 Workshops davon liefern wertvolle Stunden zum Notfallmanagement.*

Im Congresssaal möchten wir zum Schluss gerne den Tag mit Ihnen Revue passieren lassen und uns von Ihnen verabschieden.

Nun überlassen wir Ihnen die Qual der Wahl und sind sicher, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist!

* Die Workshops 1 und 2 sind jeweils mit 2 Notfallstunden anerkannt. Bitte bedenken Sie, dass alle Workshops nur begrenzte Plätze haben.

PS:  Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Rückzugsraum zum Stillen. Die Kinderbetreuung (0 – 12 Jahre) ist kostenfrei und wird von den werdenden Hebammen übernommen. Öffnungszeiten: 8.30 – 18.00 Uhr

 

Einlass, Registrierung ab 8.00 Uhr

AUFTAKT

Die Landestagung war schon immer weit mehr als eine Fortbildungsveranstaltung. Sie ist Austausch, Wissensbörse, Event, aber auch Berufspolitik. Daher gestalten die beiden Landesvorsitzenden Barbara Blomeier und Daniela Erdmann den Auftakt mit einem Blitzlicht über die aktuelle berufspolitische Situation und verschiedene brennende Themen.

Plenum

9.30 – 10.00 Uhr

Begrüßung, Organisatorisches, Einführung in das Tagesprogramm,  Aktuelles aus dem Berufsverband

Barbara Blomeier und Daniela Erdmann, Landesvorsitzende

10.00 – 10.45 Uhr

Gebären, „zu Ende Tragen“: evolutionsbiologische und soziokulturelle Dimensionen eines zutiefst natürlichen Geschehens

Hebammen begleiten seit Urzeiten die Gebärenden. Am ersten Feuer, das die Menschen entzündeten, saß eine „wissende Frau“. Sie, Spezialistin für einen zutiefst natürlichen Akt, sowie Heilerin und Heiler als Spezialisten zur Wiedererlangung der Gesundheit sind die ältesten Berufe der Welt. Die Aufgabe der „sage femme“ war es, die in unserer Spezies biologisch besonders schwierige und als von Schmerz und Angst begleitet erlebte Geburt zu einem erfolgreichen und beglückenden Ende zu führen. In den Abbildungen, die im Verlauf der Kulturgeschichte entstanden und den Dokumentationen, die in ethnomedizinischer Feldforschung erstellt wurden, werden diese Zusammenhänge deutlich: Ein Kind zur Welt bringen, war existenzielles Geschehen in allen Gesellschaften. In den modernen Industrienationen hat sich ein gravierender Wandel vollzogen: Die Zeugung erfolgt zunehmend unter Einsatz fertilitätsmedizinischer Technik und die Gezeugten werden zunehmend per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht. Es ist abzusehen, dass in etlichen Ländern die Sektiorate die 50 %-Marke erreichen wird. Warner gibt es, doch man scheint sie nicht zu hören, auf Seiten der Ärzteschaft, aber auch nicht auf Seiten der Frauen. Hat die klassische „ars obstetrica“ eine Zukunft? Was können, müssen wir tun, dass Gebärende nicht nur „entbunden“ werden wollen, und die natürliche Geburt eines Kindes zentrales Geschehen in unserer Gesellschaft bleibt?

Prof. Dr. Wulf Schiefenhövel

MODUL 1 (11.15 – 12.45 Uhr)

Congresssaal

11.15 - 11.25 Uhr

Einführung in das Modul und Überleitungen

Moderation

 

11.25 - 11.55 Uhr

Der Countdown läuft: Aktueller Stand der Berufsreform

Die EU hat Deutschland eine Frist gesetzt, bis zu der das Hebammenberufsgesetz reformiert werden muss: Bis Januar 2020 muss Deutschland ein neues Hebammengesetz verabschieden. Das Berufsgesetz regelt nicht nur die Ausbildung, sondern auch, was Hebammen erlernen sollen und daher auch ausüben dürfen. Der DHV hat konkrete Vorschläge für die Ausbildung und die Ausbildungsziele entwickelt und im Ministerium vorgelegt. Die neue Regierung ist gewählt, nun wird ein Referentenentwurf erarbeitet. Wie möchte der DHV erreichen, dass die praktische Ausbildung einen hohen Stellenwert behält? Wie soll erreicht werden, dass auch die außerklinischen Hebammen in die Ausbildung einbezogen werden? Welche Übergangsregeln werden für alle Hebammen und für die Lehrenden an den Hebammenschulen diskutiert? Aktuelle Neuigkeiten der Beirätin für den Bildungsbereich zum Thema Berufsreform.

Yvonne Bovermann

 

11.55 - 12.15 Uhr

Wer sind wir - und wenn ja, wie viele?

Durch das Forschungsprojekt HebAB.NRW wird eine Handlungsempfehlung des interdisziplinär besetzten Runden Tisches Geburtshilfe NRW aus dem Jahr 2015 umgesetzt, an der auch der Landesverband der Hebammen NRW beteiligt war. Die Hochschule für Gesundheit in Bochum führt die Studie durch. Die Finanzierung erfolgt durch das Landeszentrum Gesundheit NRW mit einer Laufzeit von drei Jahren. Ab Januar 2018 werden alle in NRW tätigen und wohnenden Hebammen gebeten, an einer Befragung zu Art und Umfang ihrer Tätigkeiten teilzunehmen. Die Ergebnisse können darstellen, ob und wo es einen Mangel an Hebammenversorgung in NRW gibt. Darüber hinaus werden berufliche Aspekte untersucht, die Auswirkungen auf die Gesundheit von Hebammen haben. Zeitgleich werden 10.000 Frauen drei Monate nach der Geburt ihres Kindes angesprochen.

Informationen zur Studie www.hebab.nrw

Andrea Villmar

 

12.15 - 12.45 Uhr

Schwangerschaftsvorsorge durch die Hebamme: Was hat die Frau davon?

Frauen sind in der Schwangerschaft großen körperlichen und psycho-sozialen Veränderungen sowie Unsicherheiten ausgesetzt. Durch den Umgang und die Erfahrungen mit Ärzt*innen und Hebammen werden ihre Haltung zur Geburt und diesbezügliche Entscheidungen maßgeblich mit beeinflusst. Den kontinuierlichen und regelmäßigen Kontakten in der Schwangerenvorsorge kommt daher eine besondere Bedeutung zu, hier werden Weichen für die gesamte peripartale Zeit gestellt. Hebammen mit ihrem speziellen Angebot einer frau-zentrierten Betreuung sollten daher möglichst früh auch in der Vorsorge präsent sein und die Frauen in deren spezifischen Bedürfnissen effektiv unterstützen.

Prof. Dr. Ute Lange

Roter Saal 1


Wohl und Wehe 
Simulations-Notfalltraining als Mini-Workshop zum „Anfüttern“

Ein kurzer Einblick – worum geht's beim Simulationstraining, warum ist das Phantom alleine nicht mehr „gut genug“? Und was heißt eigentlich "simulieren"? Wer ist Mama Natalie, und was macht ihr Baby, die kleine Neo? Wozu braucht eine Hebamme eine Action-Cam? Wer wissen möchte, was sich hinter dieser merkwürdigen Ankündigung verbirgt, kommt einfach dazu und spielt mit.

Patricia Gruber, Dr. Christiane Schwarz


Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

Roter Saal 2


„Bis der Rettungswagen kommt...“
Notfallmanagement im Wochenbett – Fallanalyse und Notfallkonzept

Echte Notfälle außerhalb der Klinik sind glücklicherweise selten, erfordern jedoch ein ebenso routiniertes Vorgehen. Die Entwicklung eines Notfallkonzeptes gehört zu den Berufspflichten aller freiberuflichen Hebammen im täglichen Kontakt mit Mutter und Kind. Dieses beschreibt die fachlichen, strukturellen und organisatorischen Vorkehrungen, die einen reibungslosen Ablauf bei der Versorgung im Notfall sicherstellen. Anhand eines Fallbeispiels wird eine kritische Notfallsituation analysiert und aufgezeigt, welche Maßnahmen erfolgreich dazu beitragen, die Gesundheit der Mutter zu bewahren. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse führen zu einem sicheren Handeln in der alltäglichen Praxis.

Christiane Borchard

Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

Blauer Saal 1


„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“
Umgang mit schadensfallbetroffenen Mitarbeiterinnen

Fast jede Hebamme kennt Situationen, die belasten: ob gravierende Ereignisse im Kreißsaal oder Schicksalsschläge privater Natur. Und ebenso kennt fast jede die Unsicherheit, die sich einstellt, wenn eine Kollegin betroffen ist. Wie begegne ich der Kollegin mitmenschlich und professionell? Wie finde ich die richtigen Worte? Wie kann ich Belastungsreaktionen einordnen und welchen Einfluss habe ich, um einer Belastungsstörung vorzubeugen? Welche weiterführenden Hilfen gibt es? Im Workshop werden Impulse gegeben, um Unsicherheiten im Umgang mit betroffenen Kolleginnen zu überwinden. In Gruppen- und Teamarbeit werden anhand von Fallbeispielen Möglichkeiten eines professionellen Umgangs mit Belastungen entwickelt. Zudem wird ein kurzer Einblick in den Verlauf psychischer Belastungsreaktionen geboten. Der Workshop richtet sich vor allem an Leitungskräfte, alle anderen Interessentinnen sind jedoch ebenso willkommen.

Bianca van der Heyden

Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

Blauer Saal 2


Aktuelle arbeitsrechtliche Probleme in der Praxis angestellter Hebammen

„Burnout im Kreißsaal“ (Bayernkurier, Internetausgabe v. 10.07.2017),

„Zu wenige Hebammen für zu viele Geburten“ (Die Welt, Internetausgabe v. 24.03.2017),

„Hebamme ist schon lange kein Traumberuf mehr“ (Kölner Stadtanzeiger, Internetausgabe v. 26.01.2017):

Sowohl Presseartikel wie diese, als auch die Ergebnisse der Hebammenbefragung des Deutschen Hebammenverbands 2015 („Die Arbeitssituation von angestellten Hebammen in Kliniken“) weisen deutlich auf die schwierige Lage hin, in der sich angestellte Hebammen in deutschen Kliniken seit einigen Jahren befinden: Die Zahl der zu betreuenden Frauen wächst bei gleichzeitig sinkenden Zahlen der Hebammen. Der sich dadurch an den Kliniken verschlechternde Betreuungsschlüssel führt zu hoher bis sehr hoher Arbeitsbelastung der einzelnen Hebamme. Sieht man einmal davon ab, dass sich aufgrund dieser Umstände das Bild einer stetig wachsenden Unzufriedenheit bei den Hebammen abzeichnet (rd. 30 % würden ihren Arbeitsplatz nicht einmal jemandem auf Stellensuche empfehlen), so wird schnell klar, dass sich aufgrund dieser starken erhöhten Arbeitsbelastung auch das Risiko eines Behandlungsfehlers und damit auch einer Haftung der Hebamme nicht unerheblich vergrößert – von dem Risiko für Mutter und Kind einmal ganz abgesehen. Vor diesem Hintergrund gewinnen rechtliche Fragen zu Themen wie Überlastungsanzeige, Pflicht zur Vertretung, Einhaltung der Ruhepausen, (Teilzeit-)Arbeitszeit und Überstunden/Mehrarbeit sowie deren Vergütung erheblich an aktueller Bedeutung. In meinem Workshop werde ich diese Themen, auch vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung, behandeln und versuchen, jeweils praxisnahe Empfehlungen zu geben.

Fenimore von Bredow

Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

Blauer Saal 3


Generation Instagram & WhatsApp
Social Media für Hebammen

Social Media wie Facebook, Instagram, WhatsApp und Pinterest gehören zu unserem Alltag. Wo und wie sollten Hebammen präsent sein, um junge Frauen zu erreichen? Was ist zu beachten? Der Workshop wird über ein Videokonferenzsystem live nach Münster übertragen. Fragen und Diskussion sind wie bei einem „normalen“ Workshop möglich.

David Röthler

Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

Galerie


Hebammen als Dauer-Power-Frauen?
Ein sachlich, ermutigender Blick auf den Umgang mit der eigenen Berufsbelastung

Mit Empathie, Glück und Erfüllung nehmen Hebammen am Geburtsgeschehen teil. Das Miterleben der intensiven Gefühle vor, während und nach der Geburt eines Kindes ist kennzeichnend für diesen Beruf. Doch was ist mit den unschönen, den belastenden Seiten? Auf sich genommen, vorübergegangen, bagatellisiert, beiseite geschoben?! Oder gar vor sich selbst negiert? Unverarbeitete schwierige Lebens- und Berufserfahrungen bergen das Potenzial, seelischen Schaden anzurichten und suchen nach gesunden Umgangs- und Lösungsformen. Eine Veranstaltung über die Schattenseiten der professionell-mitfühlenden Zuwendung: Definitionen und Folgen, sowie gelingende Selbsthilfe und Prävention von Selbstausbeutung, Erschöpfung, Burn-out, primärer und sekundärer Traumatisierung.

Sylvia Nogens

Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

MODUL 2 (14.15 – 15.45 Uhr)

Congresssaal

14.15 - 14.45 Uhr

Generation Y: Neues Bewusstsein in der Hebammenarbeit
Geburtsvorbereitung reloaded

Wer oder was ist die Generation Y und was braucht sie? Wie können Hebammen den Anforderungen auf aktuellere und vielfältigere Art der Unterstützung entsprechen und dabei gleichzeitig in ihrer Kraft bleiben?

Neben den stetigen Veränderungen des modernen Gesundheitssystems haben sich Bedürfnisse und Werte durch die "Digital Natives" verschoben und verändern zwangsläufig das Berufsbild der Hebamme. Ein Richtungswechsel für ein neues Bewusstsein in der Geburten-und Familienbetreuung wird hierzu vorgestellt.

Im Workshop wird Ihr Hebammen-Koffer erweitert durch praxistaugliche Werkzeuge aus den Bereichen NLP, Systemisches Coaching und Intuitionsarbeit.

Charlotte Gerhardt

 

14.45 - 15.15 Uhr

Familienbildung mit Hilfe Dritter
Medizinische, rechtliche und ethische Diskurse

Dieser Vortrag wird einen Einblick in die neuen Formen der Familienbildungen geben, die mit Hilfe der Reproduktionsmedizin möglich geworden sind: Samenspende, Eizellspende, Embryonenspende, Leihmutterschaft.

Dr. Petra Thorn

 

15.15 - 15.45 Uhr

Glaube, Liebe, Lust
Sexualität, Geburt und Geschlechterrollen in den Weltreligionen

Alle Weltreligionen prägen das Leben ihrer Gläubigen bis tief in den Alltag hinein, von der Wiege bis zur Bahre.

  1. Sie bieten ihren Gläubigen ein Regularium für ein verantwortiches Leben. Sie deuten, je teilweise sehr unterschiedlich, gelungenes und nicht gelungenes Leben, eindringlich abzulesen am Beispiel behinderter Menschen.
  2. Die unterschiedlichen Deutungen, was allen rein und unrein ist, aber auch die teilweise unvermuteten Parallelen der Praxis sehr verschiedener Religionen spiegeln sich in den Wochenbettritualen und dem Stand der Hebammen in den religiösen Gemeinschaften.
  3. Die Weltreligionen deuten zudem je unterschiedlich die Geschlechterrollen, die Bedeutung der Sexualität und der Geschlechter.

Dr. Heinz Greuling

Roter Saal 1

Wohl und Wehe
Simulations-Notfalltraining als Mini-Workshop zum "Anfüttern"

Ein kurzer Einblick – worum geht 's beim Simulationstraining, warum ist das Phantom alleine nicht mehr „gut genug“? Und was heißt eigentlich "simulieren"? Wer ist Mama Natalie, und was macht ihr Baby, die kleine Neo? Wozu braucht eine Hebamme eine Action-Cam? Wer wissen möchte, was sich hinter dieser merkwürdigen Ankündigung verbirgt, kommt einfach dazu und spielt mit.

Patricia Gruber, Dr. Christiane Schwarz

 

Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

Roter Saal 2

Befunde in der Schwangerenvorsorge
Differenzialdiagnose bei Hyertensiven Schwangerschaftserkrankungen (HES) und Eklampsie

Hebammen führen im Rahmen der Schwangerenvorsorge Labordiagnostik durch. Dazu gehören serologische Untersuchungen zur Bestimmung der Blutgruppe, Antikörpersuchtest und kleines Blutbild. Was gibt es dazu zu beachten, welche Laborparameter und welche Konsequenzen muss ich als Hebammen berücksichtigen? Besonders bedeutsam ist die Definition, Diagnostik und Therapie von Hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen (HES). Ein gewissenhafter Umgang mit HES sollte Hebammen, die in der Vorsorge tätig sind, möglich sein. Wichtig für die Schwangerenvorsorge sind: die frühzeitige Erfassung von Risikofaktoren, die korrekte Diagnostik von Blutdruck und Proteinurie. Die Indikationen zur Klinikeinweisung sind zu beachten. Auch therapeutische Prinzipien werden in diesem Rahmen vermittelt.

Renate Egelkraut

 

Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

Blauer Saal 1

Macht QM die Hebammenarbeit besser?

Im Rahmen dieses Workshops werden ausgewählte Themen der Hebammenarbeit von den Teilnehmerinnen bearbeitet, um die eigene Arbeitsweise zu reflektieren. Insbesondere die Zufriedenheit der betreuten Frauen sowie die eigene Arbeitszufriedenheit stehen im Mittelpunkt der Überlegungen.

Dieser Workshop ist als Qualitätszirkel gestaltet.

Barbara Freischütz

 

Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

Blauer Saal 2

Dammverletzungen nach der Geburt und im Wochenbett beurteilen

Als Hebamme müssen Sie in der Lage sein, den gesamten Umfang einer Geburtsverletzung richtig einzuschätzen, auch wenn Sie sie selbst nicht nähen. Es ist wichtig, den physiologischen Heilungsprozess von einem therapiepflichtigen abzugrenzen. Anhand von Bild- und Videomaterial werden Notwendigkeiten verdeutlicht. Auch die Art und Weise, in der Sie mit der Frau kommunizieren, ist sehr wichtig. Frauen beklagen immer wieder, dass GeburtshelferInnen ihre Bedenken und Schmerzen bei Geburtsverletzungen nicht ernst genug nehmen. Welche Informationen und Hilfestellungen brauchen Frauen im Wochenbett? Wie können Frauen mit besonderem Bedarf, z. B. nach Sphinkterverletzungen, leitlinienentsprechend unterstützt werden? Wie kann eine Hebamme Frauen z. B. zum Beckenbodentraining motivieren, die sich schwer damit tun? Wie weit reicht die Zuständigkeit der Hebamme, wo(hin) kann sie z. B. für eine frühe Sekundärnaht überweisen, wann muss sie sich abgrenzen? Und wie ermöglichen wir allen Frauen einen Zugang zu Unterstützung im Wochenbett, wenn 60 % keinen Zugang zu einer Hebamme haben? Über welche Betreuungsnetzwerke sollte jede Hebamme verfügen?

Bewährte Praxis soll auf der Basis von Evidenzen diskutiert werden. Eigene Beispiele von Erfolgen oder Misserfolgen können mitgebracht und in der Gruppe besprochen werden.

Peggy Seehafer

 

Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

Blauer Saal 3

"Schätze heben"
Psychische Krankheiten rund um die Geburt als Chance verstehen

Peripartale psychische Erkrankungen nehmen zu und der Bedarf an qualifizierter, sicherer Begleitung durch diese Zeit steigt. Krisen sind immer auch Chancen. Hebammen kommt hier eine Schlüsselstellung zu. Ihr Wissen und Ihre Sicherheit im Umgang mit belasteten Frauen sind wegweisend, um die in der Krise enthaltenen Potenziale nutzbar zu machen.

Inhalte :

  • Blickwechsel: Arten und Symptome peripartaler psychischer Störungen als einen Ausdruck vorhandener Gesundheit sehen
  • Werkzeuge zur Schatzsuche: innere Haltung, Empathie und hilfreiche Kommunikation
  • Wege bereiten: erforschende Gespräche zum Auffinden vorhandener Potenziale
  • Netze spannen: Installation unterstützender Maßnahmen in Familie, Umfeld und fachübergreifendem Helfersystem

Sylvia Nogens

Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

Galerie

Das richtige Know-how für ein Outdoortraining in der Schwangerschaft und post partum

Fit zu sein, ist im Allgemeinen für viele Menschen ein erstrebenswertes Ziel, denn Fitness steht für Gesundheit und Leistungsfähigkeit, Vitalität und Dynamik. Um Fitness zu erlangen, ist eine bestimmte Körperarbeit zu leisten, die durchaus als anstrengend empfunden wird. Ideal ist das Training an der frischen Luft, da es nicht nur die Körperfitness unterstützt, sondern ein deutlicheres Wohlgefühl verschafft und verstärkt für ein psychisches Gleichgewicht sorgt.

Für Schwangere und junge Mütter bedeutet fit zu sein, den vielfältigen körperlichen und geistigen Anforderungen im Alltag und im Beruf gewachsen zu sein und diesen gesund standhalten zu können. In der Schwangerschaft ist das Training auf ein gutes Körpergefühl, Beschwerdefreiheit und die Geburt ausgelegt. In der Rückbildungsphase ist es vor allem wichtig, den Körper derart zu trainieren, dass die Vitalität und Leistungsfähigkeit und eine stabile Körpermitte wieder rückgewonnen werden. Als Bewegungstraining an der frischen Luft kann für die Schwangeren ein Walking- oder auch Nordic-Walking- und Vitaltraining angeboten werden, für die Frau p.p. ein Trainingskonzept, bei dem die kleinen Kinder entweder im Tragesystem, im Kinderwagen oder im Buggy dabei sein dürfen. Positive Trainingseffekte entstehen jedoch nur dann, wenn bedarfsgerecht die richtige Übungsauswahl, die korrekte Übungsausführung und die Trainingsintensität getroffen werden. Wichtig ist auch, dass das Training vitalisierend und nicht ermüdend wirkt, Spaß und Freude bereitet. Das richtige Training für beide Zielgruppen basiert auf wichtigen Erkenntnissen über:

  1. Ausrichtung der Wirbelsäule und der Haltung
  2. Funktionstüchtigkeit der Beckenbodenmuskulatur und dem Atemzwerchfell
  3. Techniken zu Fuß-, Geh- und Walkingschule

Gunda Mervelskemper

 

Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

MODUL 3 (16.15 – 17.45 Uhr)

Congresssaal

16.15 - 17.00 Uhr

Umsetzung eines innovativen geburtshilflichen Modells
Förderung der natürlichen Geburt bzw. Senkung der Sectiorate

Senkung der Sectiorate in einem Perinatalzentrum Level I bei etwa 1.500 Geburten auf unter 20 %, und das trotz gleichzeitiger Zunahme der Risikoschwangerschaften und Risikogeburten –unmöglich? Nein, die Christopherus-Klinik hat es vorgemacht. Der Vortrag stellt das Konzept vor und gibt praxistaugliche Impulse.

Dr. Klaus Dieter Jaspers


17.00 - 17.45 Uhr

Gutes bewahren, Neues wagen - wie kann es weitergehen?

Eine Bestandsaufnahme der Hebammerei in Deutschland - und eine Vision, wie es weitergehen kann. So, dass es am Ende für alle gut ist. Denn wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.

Dr. Christiane Schwarz

Roter Saal 1

"Bis der Rettungswagen kommt ..."
Notfallmanagement im Wochenbett - Fallanalyse und Notfallkonzept

Echte Notfälle außerhalb der Klinik sind glücklicherweise selten, erfordern jedoch ein ebenso routiniertes Vorgehen. Die Entwicklung eines Notfallkonzeptes gehört zu den Berufspflichten aller freiberuflichen Hebamme im täglichen Kontakt mit Mutter und Kind. Dieses beschreibt die fachlichen, strukturellen und organisatorischen Vorkehrungen, die einen reibungslosen Ablauf bei der Versorgung im Notfall sicherstellen. Anhand eines Fallbeispiels wird eine kritische Notfallsituation analysiert und aufgezeigt, welche Maßnahmen erfolgreich dazu beitragen, die Gesundheit der Mutter zu bewahren. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse führen zu einem sicheren Handeln in der alltäglichen Praxis.

Christiane Borchard

 

Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

Roter Saal 2

Befunde in der Schwangerenvorsorge
Differenzialdiagnose bei Hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen (HES) und Eklampsie

Hebammen führen im Rahmen der Schwangerenvorsorge Labordiagnostik durch. Dazu gehören serologische Untersuchungen zur Bestimmung der Blutgruppe, Antikörpersuchtest und kleines Blutbild. Was gibt es dazu zu beachten, welche Laborparameter und welche Konsequenzen muss ich als Hebammen berücksichtigen? Besonders bedeutsam ist die Definition, Diagnostik und Therapie von Hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen (HES). Ein gewissenhafter Umgang mit HES sollte Hebammen, die in der Vorsorge tätig sind, möglich sein. Wichtig für die Schwangerenvorsorge sind: die frühzeitige Erfassung von Risikofaktoren, die korrekte Diagnostik von Blutdruck und Proteinurie. Die Indikationen zur Klinikeinweisung sind zu beachten. Auch therapeutische Prinzipien werden in diesem Rahmen vermittelt.

Renate Egelkraut


Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

Blauer Saal 1

Die Rolle der Hebamme im Rahmen der Familienbildung mit Samen- und Eizellspende

Dieser Workshop fokussiert auf die Bedeutung der Hebamme als Begleitung und Unterstützung von Eltern, die mit Hilfe einer Samen- oder Eizellspende schwanger wurden. Er zeigt auf, wie Eltern auf diese Familienform vorbereitet, und wie sie mit typischen Fragestellungen aufgefangen werden können.

Dr. Petra Thorn

 

Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

Blauer Saal

Dammverletzungen nach der Geburt und im Wochenbett beurteilen

Als Hebamme müssen Sie in der Lage sein, den gesamten Umfang einer Geburtsverletzung richtig einzuschätzen, auch wenn Sie sie selbst nicht nähen. Es ist wichtig, den physiologischen Heilungsprozess von einem therapiepflichtigen abzugrenzen. Anhand von Bild- und Videomaterial werden Notwendigkeiten verdeutlicht. Auch die Art und Weise, in der Sie mit der Frau kommunizieren, ist sehr wichtig. Frauen beklagen immer wieder, dass GeburtshelferInnen ihre Bedenken und Schmerzen bei Geburtsverletzungen nicht ernst genug nehmen. Welche Informationen und Hilfestellungen brauchen Frauen im Wochenbett? Wie können Frauen mit besonderem Bedarf, z.B. nach Sphinkterverletzungen, leitlinienentsprechend unterstützt werden? Wie kann eine Hebamme Frauen z.B. zum Beckenbodentraining motivieren, die sich schwer damit tun? Wie weit reicht die Zuständigkeit der Hebamme, wo(hin) kann sie z. B. für eine frühe Sekundärnaht überweisen, wann muss sie sich abgrenzen? Und wie ermöglichen wir allen Frauen einen Zugang zu Unterstützung im Wochenbett, wenn 60 % keinen Zugang zu einer Hebamme haben? Über welche Betreuungsnetzwerke sollte jede Hebamme verfügen?

Bewährte Praxis soll auf der Basis von Evidenzen diskutiert werden. Eigene Beispiele von Erfolgen oder Misserfolgen können mitgebracht und in der Gruppe besprochen werden.

Peggy Seehafer


Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

Blauer Saal 3

Glaube, Liebe, Lust
Sexualität, Geburt und Geschlechterrollen in den Weltreligionen

Alle Weltreligionen prägen das Leben ihrer Gläubigen bis tief in den Alltag hinein, von der Wiege bis zur Bahre.

  1. Sie bieten ihren Gläubigen ein Regularium für ein verantwortiches Leben. Sie deuten, je teilweise sehr unterschiedlich, gelungenes und nicht gelungenes Leben, eindringlich abzulesen am Beispiel behinderter Menschen.
  2. Die unterschiedlichen Deutungen, was allen rein und unrein ist, aber auch die teilweise unvermuteten Parallelen der Praxis sehr verschiedener Religionen spiegeln sich in den Wochenbettritualen und dem Stand der Hebammen in den religiösen Gemeinschaften.
  3. Die Weltreligionen deuten zudem je unterschiedlich die Geschlechterrollen, die Bedeutung der Sexualität und der Geschlechter.

Dr. Heinz Greuling


Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

Galerie

Generation Y: Neues Bewusstsein in der Hebammenarbeit
Geburtsvorbereitung reloaded

Wer oder was ist die Generation Y und was braucht sie? Wie können Hebammen den Anforderungen auf aktuellere und vielfältigere Art der Unterstützung entsprechen und dabei gleichzeitig in ihrer Kraft bleiben? Neben den stetigen Veränderungen des modernen Gesundheitssystems haben sich Bedürfnisse und Werte durch die "Digital Natives" verschoben und verändern zwangsläufig das Berufsbild der Hebamme. Ein Richtungswechsel für ein neues Bewusstsein in der Geburten-und Familienbetreuung wird hierzu vorgestellt.

Im Workshop wird Ihr Hebammen-Koffer erweitert durch praxistaugliche Werkzeuge aus den Bereichen NLP, Systemisches Coaching und Intuitionsarbeit.

Charlotte Gerhardt


Begrenzte Teilnehmerinnenzahl

ABSCHLUSS

Vortrag, Congresssaal

17.45 – 18.00 Uhr

Als verantwortliche Veranstalterinnen der Landestagung und Vertreterinnen des Landesvorstandes ziehen die beiden Landesvorsitzenden ein Resümee aus den Vorträgen, Workshops und Gesprächen des Tages. Am Ende steht der Blick auf die Zukunft und das Zusammenfügen der Bausteine zu einem stabilen Gebäude.

Barbara Blomeier und Daniela Erdmann, Landesvorsitzende

 

Hier können Sie die Programmübersicht als pdf-Datei herunterladen.

 

Referentinnen

Borchard, Christiane

Christiane Borchard

Christiane Borchardt

freiberufliche Hebamme, Familienhebamme, Dipl. Pflegewirtin (FH)

 

Modul 1
Workshop 2*, Roter Saal 2
11.15 -1 2.45 Uhr

Modul 3
Workshop 1*, Roter Saal 1
16.15 – 17.45 Uhr

„Bis der Rettungswagen kommt … “
Notfallmanagement im Wochenbett – Fallanalyse und Notfallkonzept

Bovermann, Yvonne

Yvonne Bovermann

Yvonne Bovermann

Mitglied des DHV-Präsidiums, Beirätin für den Bildungsbereich, Hebamme, Master in Management in Einrichtungen des Gesundheitswesen, Bachelor Health Care Education, Gesundheitspädagogin

 

Modul 1
Vortrag, Congresssaal
11.25 – 11.55 Uhr
Der Count-Down läuft: Aktueller Stand der Berufsreform

von Bredow, Fenimore

Fenimore von Bredow

Fenimore von Bredow

Rechtsanwalt/Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fenimore von Bredow ist seit 1999 selbstständig tätig in der Kanzlei Domernicht v. Bredow Wölke in Köln.

 

Modul 1
Workshop 4, Blauer Saal 2
11.15 – 12.45 Uhr

Aktuelle arbeitsrechtliche Probleme in der Praxis angestellter Hebammen

Egelkraut, Renate

Renate Egelkraut

Renate Egelkraut

Hebamme, B.Sc. in Hebammenkunde

 

Modul 2
Workshop 2*, Roter Saal 2
14.15 – 15.45 Uhr

Modul 3
Workshop 2*, Roter Saal 2
16.15 – 17.45 Uhr

Befunde in der Schwangerenvorsorge
Differenzialdiagnose Hypertensiver Schwangerschaftserkrankungen (HES) – Eklampsie

Freischütz, Barbara

Barbara Freischütz

Barbara Freischütz

Hebamme, M.A. Pflegemanagement, Interne Qualitätsauditorin

 

Modul 2
Workshop 3, Blauer Saal 1
14.15 – 15.45 Uhr

Macht QM die Hebammenarbeit besser?

Gerhardt, Charlotte

Charlotte Gerhardt

Charlotte Gerhardt

5-fache Patchwork-Mutter der X-Generation, Coach, Trainerin und Familienbegleiterin

 

Modul 2
Vortrag, Congresssaal
14.15 – 14.45 Uhr

Modul 3
Workshop 6, Galerie
16.15 – 17.45 Uhr

Generation Y: Neues Bewusstsein in der Hebammenarbeit
Geburtsvorbereitung reloaded

Greuling, Dr. Heinz

Dr. Heinz Greuling

Heinz Greuling

Wissenschaftsjournalist, Redakteur und Regisseur, Gewinner des Grimme-Online-Award 2017

 

Modul 2
Vortrag, Congresssaal
15.15 – 15.45 Uhr

Modul 3
Workshop 5, Blauer Saal 3
16.15 – 17.45 Uhr

Glaube, Liebe, Lust
Sexualität, Geburt und Geschlechterrollen in den Weltreligionen

Gruber, Patricia

Patricia Gruber

Patricia Gruber

Hebamme, Sachverständige und CRM-Instruktorin

 

Modul 1
Workshop 1*, Roter Saal 1
11.15 – 12.45 Uhr

Modul 2
Workshop 1*, Roter Saal 1
14.15 – 15.15 Uhr

Wohl und Wehe
Simulations-Notfalltraining als Mini-Workshop zum „Anfüttern“

van der Heyden, Bianca

Bianca van der Heyden

Bianca van der Heyden

Landespfarrerin für Polizeiseelsorge, Ehe-, Erziehungs- und Lebensberaterin (EKFuL), Fachberaterin Psychotraumatologie (DIPT), Supervisorin/Coach (DGSv)

 

Modul 1
Workshop 3, Blauer Saal
11.15 – 12.45 Uhr

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.“
Über den Umgang mit Kolleginnen, die belastet sind.

Jaspers, Dr. Klaus Dieter

Dr. Klaus Dieter Jaspers

Klaus Dieter Jaspers

Leitender Arzt (Perinatalzentrum Level I) der Frauenklinik der Christophorus-Kliniken, Coesfeld

 

Modul 3
Vortrag, Congresssaal
16.15 – 17.00 Uhr

Förderung der natürlichen Geburt bzw. Senkung der Sectio-Rate

Lange, Prof. Dr. Ute

Prof. Dr. Ute Lange

Ute Lange

Professorin für Hebammenwissenschaft, Hochschule für Gesundheit in Bochum

 

Modul 1
Vortrag, Congresssaal
12.15 – 12.45 Uhr

Schwangerenvorsorge durch die Hebamme: Was hat die Frau davon?

Mervelskemper, Gunda

Gunda Mervelskemper

Gunda Mervelskämper

Dipl.-Sportwissenschaftlerin/Sporttherapeutin

 

Gunda Mervelskemper hat sich auf die Gesundheitsförderung der Frau in den Lebensphasen während und nach der Schwangerschaft, in der Lebensmitte und in den Wechseljahren spezialisiert. Die ganzheitliche Prävention der Gesundheit von Körper, Geist und Seele über Bewegung, Entspannung, Achtsamkeit und Ernährung steht in der von ihr gegründeten Institution, der Pro Medica GmbH in Köln im Vordergrund. Zu sporttherapeutischen Themen der Gesundheit und Prävention ist sie als Dozentin, Kursleiterin und in der individuellen Begleitung tätig.

 

Modul 2
Workshop 6, Galerie
14.15 – 15.45 Uhr

Das richtige Know-how für ein Outdoortraining in der Schwangerschaft und post partum

Nogens, Sylvia

Sylvia Nogens

Sylvia Nogens

Gesundheitspraktikerin BfG/DGAM, Cranio Sacrale Bio- und Psychodynamik, Trauma-Practitioner in Somatic Experiencing, Begründerin und Vorstand von Frauen Gesundheit Familien Zukunft e.V.

 

Modul 1
Workshop 6, Galerie
11.15 – 12.45 Uhr

Hebammen als Dauer-Power-Frauen
Ein sachlich, ermutigender Blick auf den Umgang mit der eigenen Berufsbelastung

Modul 2
Workshop 5, Blauer Saal 3
14.15 – 15.45 Uhr

Schätze heben
Psychische Krankheiten rund um die Geburt als Chance verstehen

Röthler, David

David Röthler

David Röthler

Berater und Erwachsenenbildner

 

David Röthler ist Berater und Erwachsenenbildner. Seit 20 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Gesellschaft und Internet, er hat Lehraufträge an Universitäten in Österreich und Deutschland. Er sammelt Erfahrungen mit neuen Online-Bildungsformaten und Methoden: MOOCs, Flipped Classroom, Webinare. Er ist Mitgründer und Gesellschafter des Beratungsunternehmens PROJEKTkompetenz.eu GmbH, Salzburg; Mitglied von ikosom.de – Institut für Kommunikation in sozialen Medien, Berlin sowie Vorstandsmitglied und Projektmanager von WerdeDigital.at, Wien

Weblog: http://david.roethler.at

 

Modul 1
Workshop 5, Blauer Saal 3
11.15 – 12.45 Uhr

Generation Instagram & Whatsapp
Social Media für Hebammen

Schiefenhövel, Prof. Dr. Wulf

Prof. Dr. Wulf Schiefenhövel

Wulf Schievenhöfel

Leiter der Gruppe Humanethologie, Max-Planck-Institut für Ornithologie, Gründungsmitglied des Humanwissenschaftlichen Zentrums der LMU München

 

Prof. Dr. Wulf Schiefenhövel, Leiter der Gruppe Humanethologie, Max-Planck-Institut für Ornithologie, Starnberg-Seewiesen. Gründungsmitglied des Humanwissenschaftlichen Zentrums der LMU München. Gastprofessur für Humanethologie an der Universität Innsbruck (seit 1990), regelmäßige Vorlesungen an den Universitäten Groningen und Bordeaux. Ex-Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin, des Zentrums für Interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld, des Collegium Budapest,des Hanse-Wissenschaftskollegs Delmenhorst, des Exzellenzclusters „Topoi“ der HU und der FU Berlin und des Exzellenzclusters LaScArBx der Universität Bordeaux. Erste Feldarbeit in Neuguinea 1965/66, seither fortlaufende Forschung in Melanesien, vor allem bei den Eipo, Provinz Papua (West-Neuguinea), Indonesien.

Forschungsgebiete: Humanethologie, evolutionäre Anthropologie, evolutionäre Medizin; Ethnomedizin; Populationsgenetik Melanesiens

 

Auftakt
Vortrag, Congresssaal
10.00 – 10.45 Uhr

Gebären, „zu Ende Tragen“: Evolutionsbiologische und soziokulturelle Dimensionen eines zutiefst natürlichen Geschehens

Schwarz, Dr. Christiane

Dr. Christiane Schwarz

Christiane Schwarz

Hebamme, Heilpraktikerin, B.Sc. Gesundheitswissenschaften, M. Sc. Public Health (MPH), Dr.rer.medic.

 

Modul 1
Workshop 1*, Roter Saal 1
11.15 – 12.45 Uhr

Modul 2
Workshop 1*, Roter Saal 1
14.15 – 15.15 Uhr

Wohl und Wehe – Simulations-Notfalltraining als Mini-Workshop zum „Anfüttern“

Modul 3
Vortrag, Congresssaal
17.00 – 17.45 Uhr

Gutes bewahren, Neues wagen – Wie kann es weitergehen?

Seehafer, Peggy

Peggy Seehafer

Peggy Seehafer

Hebamme & Anthropologin, Vor- und Nachsorge in Deutschland, klinische Geburten in Norwegen, wiss. Mitarbeiterin und Dozentin bei GynZone in Dänemark

 

Modul 2
Workshop 4, Blauer Saal 2
14.15 – 15.45 Uhr

Modul 3
Workshop 4, Blauer Saal 2
16.15 – 17.45 Uhr

Dammverletzungen nach der Geburt und im Wochenbett beurteilen

Thorn, Dr. Petra

Dr. Petra Thorn

Petra Thorn

Dipl.-Sozialarbeiterin, Dipl.-Sozialtherapeutin, Familientherapeutin DGS in eigener Praxis

 

Modul 2
Vortrag, Congresssaal
14.45 – 15.15 Uhr

Familienbildung mit Hilfe Dritter – Medizinische, rechtliche und ethische Diskurse

Modul 3
Workshop 3, Blauer Saal 1
16.15 – 17.45 Uhr

Die Rolle der Hebamme im Rahmen der Familienbildung mit Samen- und Eizellspende

Villmar, Andrea

Andrea Villmar

Andrea Villmar

Hebamme, Dipl. Gesundheitsökonomin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt HebAB.NRW- Hebammenbefragung, Hochschule für Gesundheit, Bochum

 

Modul 1
Vortrag, Congresssaal
11.55 – 12.15 Uhr
Wer sind wir – und wenn ja, wie viele?

Aussteller

 

 

Anmeldung

Anmeldung bis 8.6.2018 auf der Website des Landesverbandes der Hebammen NRW.
Hier erhalten Sie Ihr persönliches Passwort und werden durch die Anmeldung geleitet. Die Anmeldung ist ausschließlich online möglich.

Tagungsgebühren*

Frühbucher
bis 31.01.2018
Regulärer Preis
Tageskasse
Bar- und EC-Zahlung möglich
Hebammen
Mitglied110 €125 €135 €
Nichtmitglied125 €140 €150 €
Werdende Hebammen
(Schülerinnen und Studentinnen)
Mitglied45 €45 €45 €
Nichtmitglied70 €70 €70 €

* In den Tagungsgebühren sind 24 € Verpflegungspauschale enthalten.

Sie bekommen eine Rechnung, auf der beide Posten gesondert ausgewiesen sind.

Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie einer Überprüfung Ihrer Mitgliedschaft zu.

AGB

Bei Absage 2–6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn werden 50 % der Gebühren einbehalten, bei Absage weniger als 2 Wochen vor der Veranstaltung der Gesamtbetrag. Kosten für nicht in Anspruch genommene Leistungen werden nicht erstattet.

Geeignete Fortbildung gemäß HebBO NRW

Die Tagung ist mit 8 Fortbildungsstunden als geeignet gemäß § 7 HebBO durch den Landesverband der Hebammen NRW e.V. anerkannt.

Je nach Wahl des Workshops sind bis zu 4 Notfallstunden enthalten. In jedem Modul sind die Workshops 1 und 2 mit jeweils 2 Notfallstunden enthalten.

 

Tagungsort

Messe und Congress Centrum
Albersloher Weg 32
48155 Münster
Tel: 0251- 66 000

Website des Messe und Congress Centrums

Bahn/ÖPNV

Das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland liegt 15 Gehminuten vom Hauptbahnhof Münster entfernt. Bitte benutzen Sie den Ausgang Bremer Platz und folgen dann dem Straßenverlauf nach rechts immer geradeaus über die Kreuzung Hansaring/Hafenstraße.
Drei Buslinien (6,8 und 17) verbinden das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland mit dem Hauptbahnhof und der Innenstadt.
Ausstieg „Halle Münsterland/Stadthaus 3“ (Linie 17: „Stadtwerke“).

Auto

Das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland liegt verkehrstechnisch sehr gut erreichbar an den Autobahnanschlüssen der A1 und A 43 in Münsters City.
Bitte nehmen Sie von der Autobahn die Ausfahrt „Münster Süd“ und folgen dann den Hinweisschildern sowie dem Parkleitsystem.
Bitte nutzen Sie die Parkplätze Nord und Stadthaus III. Die Parkgebühr beträgt 4 €/Tag (brutto) pro PKW.

Übernachtung

Direkt neben dem MCC liegt das
Tryp-Hotel
Albersloher Weg 28
48155 Münster
Tel: 0251-14 200
Website: www.tryphotels.com
Alternative Vorschläge macht Ihnen Frau Vogelsang bei der Stadt Münster:
Tel: 0251-492-27 40 oder
E-Mail: vogelsang@stadt-muenster.de

Hier finden Sie weitere Hotels in der Nähe des MCC, das Datum ist bereits voreingestellt. Die Suche kann anhand von Suchkriterien angepasst werden.

 

Landesverband der Hebammen NRW

Unser Landesverband ist mit 4.200 Mitgliedern der größte der 16 Landesverbände, die im Deutschen Hebammenverband zusammengeschlossen sind.

  • Wir setzen uns ein für den Erhalt des Berufsbildes der Hebamme
  • Wir vertreten die Interessen unseres Berufsstandes in verschiedenen Gremien von Politik und Gesundheitswesen und in der Öffentlichkeit
  • Wir fördern die Aus- und Weiterbildung der Hebammen
  • Wir bieten aktuelle Informationen über die Entwicklungen in der berufspolitischen Landschaft
  • Wir leisten individuelle Beratung und Unterstützung auch vor Ort
  • Wir schaffen Möglichkeiten, sich über die Kreisverbände miteinander zu vernetzen
  • Wir sind parteipolitisch und konfessionell neutral

Neuigkeiten finden Sie auf unserer Homepage www.hebammen-nrw.de und auf unserer Facebookseite.

Im Mitgliederbereich der Homepage werden regelmäßig aktuelle berufspolitische Informationen eingestellt. Unseren Newsletter können Sie über die Homepage abonnieren.

Mit der Website www.hebammenhilfe-fuer-fluechtlinge.de bieten wir alle wichtigen Informationen für die Betreuung von geflüchteten Frauen.

Unsere Kampagne zur Nachwuchsförderung finden Sie unter www.zukunft-als-hebamme.de. 

Wenn Sie sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten, steht Ihnen unsere Website www.vorstellungsgespraech-hebamme.de hilfreich zur Seite.

Sämtliche Kampagnen haben wir auf unserer Website für Sie zusammengestellt.

Sie erhalten keine Rundmails Ihres Landesvorstandes? Lassen Sie sich in den E-Mail-Verteiler Ihrer Kreisvorsitzenden aufnehmen. Oder Sie sind Mitglied im Landesverband, haben aber an Ihrem Wohnort keinen aktiven Kreisverband? Melden Sie sich bitte in der Geschäftsstelle unter geschaeftsstelle@hebammen-nrw.de – Sie werden dann in unseren Verteiler aufgenommen.